Berichte

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller voll des Lobes für das Konzept und die Umsetzung von „In der Heimat wohnen“

27.11.2015

Anlässlich des oberfränkischen Sozialtags 2015 hat Bayerns Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, neben den Mehrgenerationenhäusern in Wunsiedel und Hof auch den „Heimat“-Standort Teuschnitz im oberen Frankenwald besucht.

Dort sind nach dem Konzept „In der Heimat wohnen“, das wir von der Joseph-Stiftung gemeinsam mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V. entwickelt hatten, an der Hauptstraße – also in der Stadtmitte – in einem denkmalgeschützten Anwesen und in einem modernen Ergänzungsbau insgesamt acht barrierefreie Mietwohnungen und ein Treffpunkt für alle Bürger geschaffen worden.

Es geht darum, dass vornehmlich Senioren und Menschen mit Behinderung trotz Unterstützungsbedarfs nicht in ein Heim ziehen müssen, sondern in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können – ein Leben lang. Maßgeblich ist, dass der Caritasverband für den Landkreis Kronach e. V. eine Sozialpädagogin als Quartiersmanagerin einsetzt. Diese kümmert sich vom sogenannten „Heimat“-Stützpunkt aus nicht nur um die Anliegen der Bewohner, sondern arrangiert auch mannigfaltige Begegnungen zwischen allen Bürgern, zwischen Jung und Alt, zwischen Alleinstehenden und Familien, zwischen gut Informierten und zu Informierenden. Des Öfteren finden im großen Gemeinschaftsraum Besuche durch den Kindergarten statt; ebenso Kochmittage, Kaffeerunden und Vorträge. Gerne genutzt werden auch das Gute-Laune-Frühstück, der Strickstammtisch, der Lieferservice und die Mitfahrzentrale, in der sich laut Quartiersmanagerin Janet Januszewski 40 bis 50 Fahrer ehrenamtlich engagieren.

Nachdem Sozialministerin Müller sich sogar in der Wohnung der 88-jährigen Katharina Rech hat umschauen dürfen, fand sie nur lobende Worte für das „Heimat“-Wohnmodell und gratulierte Bürgermeisterin Gabriele Weber zu dieser auf Land und Leute zugeschnittenen Einrichtung.

Katharina Rech kommt aus dem Ortsteil Wickendorf. Ihre Tochter hatte sie zu sich nach Nürnberg holen wollen, wo sie sich aber nicht auskennt und obendrein niemanden kennt. Hier in Teuschnitz habe sie ihren Arzt, ihre Apotheke, ihren Bäcker, ihren Metzger … direkt vor der Tür, berichtete nun die Rentnerin der Politikerin höchst zufrieden.