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Preisgünstige, barrierefreie Wohnungen im Nürnberger Gibitzenhof finden Gefallen des Stadtseniorenbeirats

18.07.2014

Bezahlbarer, barrierefreier Wohnraum ist rar in Nürnberg. Deshalb baut die Joseph-Stiftung im Stadtteil Gibitzenhof an der Pfälzer Straße auf dem Areal der Kirchengemeinde „St. Ludwig“ derzeit eine Wohnanlage mit 50 barrierefreien Wohnungen für Jung und Alt. Und weil diese öffentlich gefördert sind, liegt die Miete recht niedrig. Die Wohnungen dürfen nur an Personen vergeben werden, deren Einkommen eine gewisse Höhe nicht überschreitet.

Schon seit längerem steht die Joseph-Stiftung in Kontakt mit dem Arbeitskreis „Bauen und Wohnen“ des Stadtseniorenrates der Stadt Nürnberg, der sich mit senioren- und altengerechtem Bauen beschäftigt. Mit den Mitgliedern des Arbeitskreises fand jetzt eine Besichtigung der Wohnungen statt. Architekt Gerald Wunder und Projektsteuerer Mathias Usselmann erläuterten Grundrisse und wiesen auf die Besonderheit der Ausstattung und des Gesamtkonzeptes hin. Die hellen Wohnungen mit Terrasse oder Balkon, die pfiffigen Grundrisse, die Liebe zum Detail und die geplante Ausstattung überzeugten die Mitglieder des Arbeitskreises. Herr Wunder wies noch darauf hin, dass eine der Wohnungen rollstuhlgerecht ausgestattet ist und 14 der Wohnungen seniorengerecht entsprechend des „Heimat“-Wohnmodells angeboten werden. Die Außenanlagen werden mit vielen Bäumen begrünt und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, so dass sich Mieter dort treffen und austauschen können.

Wenn auch der Bezug erst für das zweite Quartal 2015 geplant ist, man kann die Mieter jetzt schon beneiden, die in diese Wohnanlage einmal einziehen werden. Das Bürgerbüro im Gemeindezentrum neben der Wohnanlage bietet ebenso wie die Quartiersmanagerin der Stadt Nürnberg schon seit einiger Zeit Hilfe und Unterstützung für alle Nachbarn an. Das Angebot des täglichen Mittagstisches gibt es auch schon länger und wird gerne von allen Altersgruppen angenommen. Wer künftig keine Lust hat, alleine zu essen oder mal keine Lust hat zu kochen, hat es nicht weit und zahlt nur 3 € für sein Mittagessen mit Getränk und wer nicht einsam sein will, muss es in diesem Viertel nicht mehr sein.

„Wir bräuchten zwanzig dieser Wohnanlagen so groß ist der Bedarf in Nürnberg an bezahlbaren, barrierefreien Wohnungen“, äußerte ein Teilnehmer des  Stadtseniorenrates dann am Ende der Besichtigung, denn eines ist sicher - auch in Zukunft wird in Nürnberg der Bedarf steigen. 


Klicken Sie unter Standorte „Nürnberg St. Ludwig“ an, wenn Sie sich über die Höhe der Miete/Größe der Wohnungen informieren möchten. Die Telefonnummer der für den Standort zuständigen Kundenbetreuerin, Frau Brigitte Gries, finden Sie dort.