Berichte

Der mobile Nachbarschaftstreff in Fürth macht allen Freude

29.09.2014

Diese Idee macht bestimmt Schule: Man nehme ein paar Bierbänke, stelle sie immer wieder an unterschiedlichen Stellen im Viertel auf, biete einen Imbiss und Getränke an und schon kommen die Nachbarn zusammen...

In der Fürther Südstadt ist dies mit dem "Mobilen Nachbarschaftstreff" gelungen. Initiiert wurde er vom "Runden Tisch Fürther Südstadt", den Frau Süß, Quartiersmanagerin für den "In der Heimat wohnen"-Stützpunkt Fürth, ins Leben gerufen hat.


„Mobiler Nachbarschaftstreff“ – Gelungene Werbung für eine l(i)ebenswerte Südstadt

Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit vom Runden Tisch Fürther Südstadt ist zufrieden. Die beiden Aktionstage unter dem Motto „ Mobiler Nachbarschaftstreff“ waren erfolgreich. Zwar war der erste Treffpunkt etwas verregnet aber beim zweiten Treffpunkt Mitte September strahlte die Sonne und erfreute Besucher und Organisatoren gleichermaßen.  Das Organisationsteam aus den Wohnungsbaugesellschaften (Bauverein, Volkswohl, Joseph-Stiftung), der evangelischen Gemeinde St. Paul, Freiwilligenzentrum, Seniorenrat, Beratungsstützpunkt für Senioren und engagierten Einzelpersonen ist beim zweiten Einsatz bereits ein eingespieltes Team: Bierbänke, Versorgung mit Imbiss und Getränken, eine Litfaßsäule mit einem Überblick über die diversen Angebote für SeniorInnen in der Südstadt standen „ruckzuck“ bereit:  So kamen ca. 30 Gäste vorbei und ließen sich nieder.  

Eine junge Frau hatte Kuchen mitgebracht, weil sie die Idee des „Mobilen Treffpunkts“ toll fand: „Ich will einfach einen Beitrag leisten und biete meine Mithilfe an.“ Auf den bereitliegenden Formularen für die Vermittlung der Nachbarschaftshilfe füllte sie aus: „Kann beim Einkaufen gerne was mitbringen, Einkäufe hochtragen helfen, kleine Hausarbeiten übernehmen“. Eine andere Frau bietet Begleitung bei Spaziergängen an. Wünsche konnten auch geäußert werden – so wurde z. B. auch dreimal danach gefragt, ob man nicht Hinterhofflohmärkte organisieren könnte… 

Die Gespräche drehen sich auch darum, warum es der älteren Generation manchmal schwer fällt um Hilfe zu bitten oder sich über Unterstützung im Notfall zu informieren. Dabei gäbe es so viele Angebote im Stadtteil: die Organisatoren machen Werbung für die vorhandene Vielfalt  – seien es der Nachbarschaftstreff der Caritas, die Seniorentreffpunkte in St. Heinrich, St. Paul oder bei der AWO. Auch Computerkurse für Senioren, Gesundheitsangebote, die Angebote der Musikschule u. v. m. stehen der älteren Generation im Stadtteil zur Verfügung.  

Die Arbeitsgruppe will mit der Aktion im nächsten Jahr weitermachen. Pfarrer Martin Adel  von St. Paul wertet aus: „Wir wollen das Thema Nachbarschaft lebendig halten. Dazu ist der mobile Treffpunkt eine ideale und sympathische Möglichkeit.“

 

Weitere Informationen:
Runder Tisch Fürther Südstadt
c/o Friederike Süß - Caritasverband
„In der Heimat wohnen“ – Beratungsstützpunkt für Senioren – Kaiserstr. 109
Tel. 0911 97790370
E-Mail:friederike.suess@caritas-fuerth.de