Berichte

Die ersten „Heimat“-Mietwohnungen im ehemaligen Erholungsheim „St. Elisabeth“ in Gößweinstein sind bezugsfertig

30.12.2009

Pünktlich vor dem Jahreswechsel ist der erste Bauabschnitt bei der Umgestaltung des Hauses „St. Elisabeth" in Gößweinstein (Lkr. Forchheim) fertig geworden. Bis Anfang des Jahres diente das idyllisch am Waldrand gelegene Gebäude als Erholungsheim. Im Mai begann dann ein aufwändiger Umbau samt energetischer Modernisierung.

Haus Elisabeth in Gößweinstein Zunächst stehen jetzt 13 Mietwohnungen mit 1,5 bis 3 Zimmern sowie eine Arztpraxis zur Verfügung. Weitere 9 Mietwohnungen werden noch geschaffen. Menschen aus Gößweinstein und Umgebung sollen hier, auch wenn sie körperliche Einschränkungen hinnehmen müssen, noch zu Hause sein können gemäß dem Motto: „In der Heimat wohnen - ein Leben lang! Sicher und selbstbestimmt."

Caritas und Joseph-Stiftung haben das entsprechende Betreuungskonzept erarbeitet. (Siehe: www.in-der-heimat.de.) In diesem Fall wird es nicht in einer stiftungseigenen Immobilie verwirklicht. Vielmehr ist die Kongregation der St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen die Eigentümerin des Hauses „St. Elisabeth". Rund drei Jahrzehnte lang kamen hierher Männer und Frauen sowie deren Familien, um Kraft für den Alltag zu tanken und religiöse Orientierung zu finden. Zuletzt machte vor allem Sr. Sigrid Kerschensteiner mit Unterstützung auch auswärtiger Referenten vielfältige spirituelle Angebote.

Die Personalsituation der St. Franziskusschwestern lässt es nicht zu, eine solche Einrichtung langfristig fortzuführen. Generaloberin Sr. Christine Köberlein und der Geschäftsführer des Caritasverbandes Forchheim, Peter Ehmann, waren sich einig, dass aufgrund der demographischen Entwicklung eine „Heimat"-Mietwohnanlage für den Raum Gößweinstein ideal wäre. Offene Ohren fanden sie auch bei Bürgermeister Georg Lang und anderen.

Seitens des Ordens wurde Generalvikarin Sr. Regina Pröls damit betraut, sich um die Umnutzung des Hauses zu kümmern. Die Joseph-Stiftung erhielt den Baubetreuungs- und den Verwaltungsauftrag. Das heißt, unser Unternehmen entwarf Wohnungen mit hoher Funktionalität und Behaglichkeit, die wir zu ortsüblichen Preisen für die St. Franziskusschwestern vermieten. Im ersten Schritt wurde in den ehemaligen Begegnungsräumen eine Arztpraxis eingerichtet. Dr. Gabriele Brütting ergänzt in optimaler Weise mit ihrer internistischen Hausarztpraxis das Wohnmodell. Eine weitere Kleinpraxis, z. B. für Fußpflege oder Physiotherapie, ist behördlich genehmigt; Interessenten willkommen!

In naher Zukunft kann die Caritas im Eingangsbereich einen Pflegestützpunkt beziehen. Nur tatsächlich in Anspruch genommene Leistungen werden verrechnet. Die bewährte Gastfreundschaft der St. Franziskusschwestern ist weiterhin gesichert, zumal Sr. Sigrid und Sr. Konradine im Haus, das zahlreiche Allgemeinräume bietet, wohnen.

Mehr über das Konzept von „In der Heimat wohnen - ein Leben lang" erfahren Sie hier.

Mietinteressenten wenden sich bitte an Frau Judith Martin:
Telefon 0951 9144-308
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