Berichte

Heinrichs-Verlag bedenkt die Stiftung „In der Heimat wohnen“ zu Weihnachten mit 1.000 €

17.12.2014

Schenken bereitet bekanntlich Freude - auf beiden Seiten, also bei den Schenkenden ebenso wie bei den Beschenkten. Als Hans Ramer, Geschäftsführer des Heinrichs-Verlags, der unter anderem die Kirchenzeitung „Heinrichsblatt“ herausgibt, im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest jetzt einen 1.000-€-Scheck an Ulrike Hanna, unsere Abteilungsleiterin für das Wohnmodell „In der Heimat wohnen“, zugunsten der gleichnamigen Stiftung überreichte, dürften damit sehr viele Menschen ein Stückchen Glück abbekommen haben.

Denn: Hans Ramer machte die Spende eigentlich stellvertretend für seine meist langjährigen Geschäftspartner; anstelle einzelner Weihnachtsgeschenke wurde eine soziale Institution bedacht, die das Geld entsprechend ihres Auftrags bzw. Zwecks einsetzen soll. Im Falle der Stiftung „In der Heimat wohnen“ - ins Leben gerufen vom Erzbistum Bamberg sowie vom Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V. und von der Joseph-Stiftung - geht es darum, sicheres und selbstbestimmtes Leben in guter Nachbarschaft zu ermöglichen. Auch Personen mit Einschränkungen unterschiedlicher Art sollen in vertrauter Umgebung ein l(i)ebenswertes Zuhause haben können.

14 solcher „Heimat“-Wohnprojekte wurden bereits in der Erzdiözese Bamberg unter der Ägide von Caritas und Joseph-Stiftung verwirklicht. Als nächstes werden im Frühjahr 49 neue Mietwohnungen für einkommensschwache Haushalte in der Nürnberger Südstadt bei „St. Ludwig“ bezugsfertig. Außerdem will die Ebensfelder RAAB Baugesellschaft in Privatinitiative in Bad Staffelstein sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen schaffen, die den Vorgaben des „Heimat“-Konzepts genügen: Zu Hause leben. + Jederzeit versorgt. + Lebendige Nachbarschaft. + Akteure vernetzen.

Zuletzt war Anfang November in Pegnitz eine neue „Heimat“-Wohnanlage durch Weihbischof Herwig Gössl und Dekan Dr. Gerhard Schoenauer gesegnet und damit offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Hier hatte, wie Ulrike Hanna berichtete, die „Heimat“-Stiftung beispielsweise einen Zuschuss gegeben, damit eine Wohnung mit technischen Hilfen wie einem Fenster- und Türöffner bzw. -schließer ausgestattet werden konnte. Ein aufgrund einer schlimmen Nervenkrankheit an den Rollstuhl gebundener junger Mann habe so enorm an Lebensqualität gewonnen.