Berichte

„In der Heimat wohnen“-Gebäude in Teuschnitz kirchlich gesegnet und als Projekt mit Strahlkraft gelobt

15.11.2013

Nachdem bereits am 25. Oktober 2013 das „In der Heimat wohnen“-Altenzentrum in Altenkunstadt, finanziert durch die Friedrich-Baur-Stiftung, seiner Bestimmung übergeben werden konnte, wurde am 11. November 2013 der nächste Standort offiziell eröffnet: In Teuschnitz dienen ein umgestalteter Altbau und ein Neubau dem Zweck von „In der Heimat wohnen“.

Beide Gebäudeteile erhielten den kirchlichen Segen durch den örtlichen evangelischen Pfarrer Hans Peter Göll und Monsignore Edgar Hagel, dem Vorsitzenden des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg. Der Diözesancaritasverband fungierte hier als Bauherr, für den Joseph-Stiftung als Baubetreuer tätig war. Betrieben wird die Einrichtung von der „In der Heimat wohnen GmbH & Co. KG Teuschnitz“.

Mit acht Wohnungen, einem Caritas-Stützpunkt und einem „offenen“ Gemeinschaftsraum ist das „Heimat“-Haus das neue „Seniorenzentrum“ von Teuschnitz. Bezahlbarer, barrierefreier Wohnraum ermöglicht es alten Menschen weiterhin ihr Leben selbstbestimmt mitten in dem Frankenwaldstädtchen in gewohnter Umgebung zu führen. Die Einrichtung befindet sich direkt neben dem Rathaus; Bäcker, Metzger und Apotheke sind keine 50 m entfernt.

In den Eröffnungsreden war man sich einig, dass dieses Projekt ein tolles Signal mit Strahlkraft für die ländlichen Regionen ist. Ein diesbezüglicher Appell ging an alle anwesenden Politiker, die versprachen, ähnliche Initiativen zu unterstützen.

In Teuschnitz werden 1-, 2- und 3-Zimmer-Wohnungen angeboten. Die Hälfte ist mit Einbauküchen ausgestattet. Das Projekt wurde zu ca. 80 % mit öffentlichen Mitteln gefördert. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 1,7 Mio. €.    |  Text: vb/Fotos: bs