Vier zentrale Komponenten des Wohnmodells

Moderner und barrierefreier Wohnraum wird in zentraler Lage realisiert und in Niedrigenergiebauweise gebaut.

Ansprechpartner:

Joseph-Stiftung:
Ulrike Hanna

Caritasverband für die Erzdiözese
Bamberg e. V. :
Rochus Münzel

Professionelle ambulante und hauswirtschaftliche Dienstleistungen unter-stützen Sie bei Bedarf.

Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten werden für alle und für ein so-ziales Miteinander geschaffen.

Ein Quartiersmanagement führt die unterschiedlichen lokalen Personen und Organisationen zusammen und fördert den Aufbau eines Bürgernetzes.

Ein Leben lang sicher und selbstbestimmt in der Heimat wohnen, das ist der Wunsch der meisten Menschen. Ziel des Wohnmodells ist es, Ihnen oder Ihren Angehörigen genau das zu ermöglich. Auch und gerade wenn Sie zur Bewältigung des Alltags auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.

Durch die bedarfsgerechte Verbindung von barrierefreien Wohnraum mit professionellen Dienstleistungen wird dies sichergestellt. Als Bewohner entstehen Ihnen dabei keine zusätzlichen Kosten in Form einer Betreuungspauschale. Sie sind auch nicht dazu verpflichtet, irgendwelche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie möchten, steht Ihnen unser Quartiersmanagement aber jederzeit zur Verfügung. Egal, ob es Ihnen dabei um eine Auskunft, Beratung oder die Vermittlung weiterreichender Unterstützungsangebote geht.

Unsere Fachkräfte haben dabei übrigens nicht nur die Belange der Hausgemeinschaft im Blick. Mit ihren Aktivitäten sorgen sie auch für ein gutes Miteinander innerhalb des näheren Wohnumfelds.

Ausgehend von ihrer umfassenden Erfahrung in den Bereichen Wohnen und Soziales haben das kirchliche Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung und der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V. dieses Wohnmodell gemeinsam entwickelt. Zusammen mit dem Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg haben sie zwischenzeitlich die IN DER HEIMAT WOHNEN GmbH gegründet, die für den Vertrieb sowie die Weiterentwicklung der Marke „In der Heimat wohnen” verantwortlich ist.

Wenn Sie mehr über das Konzept wissen wollen, dann klicken Sie auf den unten stehenden Link, ausführlich wird dieses dort dargestellt.

Konzept 8.1

Stiftung

Die Wohn- und Lebenssituation von Menschen im Alter und bei Behinderung zu verbessern, ist Zweck der Stiftung „In der Heimat wohnen – ein Leben lang!”. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V. und das kirchliche Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung riefen sie 2009 ins Leben, nachdem sie zuvor schon 2007 zum Jubiläum des 1000-jährigen Bestehens des Bistums ein gleichnamiges Wohnmodell entwickelt und somit eine überzeugende Antwort auf die aktuelle demographische Entwicklung in unserem Land gegeben hatten. Dieses eröffnet Menschen, die nicht mehr alleine zurechtkommen, neue Lebensperspektiven, ohne dass sie ihre vertraute Umgebung verlassen müssen. Ihnen wird Wohnraum angeboten, der auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist, sowie professionelle und/oder ehrenamtliche Hilfe, was die Kosten für eine eventuelle Betreuung niedrig hält. Vor allem bleibt der Kontakt mit dem früheren sozialen Umfeld der Betroffenen bestehen.

„Heimat”-Wohnanlagen werden an immer mehr Standorten verwirklicht. Das Konzept hat einige unveränderliche Eckpunkte wie die „Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale” (ambulante Leistungen werden nur bei Inanspruchnahme berechnet), wird ansonsten aber immer individuell den jeweiligen lokalen Gegebenheiten und Anforderungen angepasst.

Das „Heimat”-Wohnmodell dient allen Menschen. Es zollt Respekt und Anerkennung der älteren Generation sowie denen, die durch eine Behinderung eingeschränkt sind – ob jung oder alt. Die „In der Heimat wohnen – ein Leben lang!” zu unterstützen, bedeutet, in die Zukunft der Region Franken zu investieren.

Die „Heimat”-Stiftung wird verwaltet unter dem Dach des Stiftungszentrums beim Erzbistum Bamberg. Ihr Konto: 90 5678 5 bei der LIGA Bank in Bamberg (BLZ 750 903 00).

GmbH

Drei starke Partner haben sich ausgehend von ihrer Erfahrung in den Bereichen Wohnen und Soziales zusammengefunden und die IN DER HEIMAT WOHNEN Verwaltungsgesellschaft mbH gegründet. Das kirchliche Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung, der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V. und das Erzbistum Bamberg sind die drei Gesellschafter der „Heimat”-GmbH.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Alten- und Behindertenhilfe, insbesondere dadurch, dass die Gesellschaft Mittel beschafft und sammelt und an andere steuerbegünstigte Körperschaften mit dem Ziel vergibt, dass hierdurch die Alten- und Behindertenhilfe unterstützt wird. Daneben gehören zum Gegenstand des Unternehmens die Unterstützung vorwiegend älterer Personen und Personen mit Behinderungen durch Bau, Beschaffung, Betrieb und Verwaltung von Wohnraum. Ihnen soll durch Beschaffung und zur Verfügungstellung von Wohnraum, der auf ihre speziellen Bedürfnisse eingerichtet ist, sowie andere für die soziale Betreuung erforderlichen Einrichtungen Versorgungssicherheit ermöglicht werden. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Geschäftsführung der Verwaltungsgesellschaft obliegt Dr. Klemens Deinzer Joseph-Stiftung und Helmar Fexer Caritas Erzdiözese Bamberg.

In der Rechtsform der GmbH & Co. KG haben inzwischen die Kommunen Hollfeld, Lehrberg und Teuschnitz das Wohnmodell verwirklicht, für den Standort Pegnitz erfolgte die Gründung der GmbH & Co. KG im Dezember 2013.

Fördern

Mit einer Spende tragen Sie auf vielfältige Weise dazu bei, dass auch in Ihrer Heimat Menschen ein Leben lang sicher und selbstbestimmt wohnen können. Mit Ihrer Unterstützung fördern wir die Weiterentwicklung ehranamtlicher und nachbarschaftlicher Hilfen und bauen Fahrdienste, Einkaufshilfen, Besuchsdienste Hilfen bei Behördengängen etc. auf. Wir können gezielt den Standort Ihrer Wahl unterstützen, indem wir entweder bauen oder barrierefrei in zentraler Lage umbauen. Sie können uns mit Ihrer Spende helfen, unser Wohnmodell zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ihre Untersützung ist gut investiert.

Spenden-Konto bei der LIGA Bank Bamberg: Konto-Nr.: 90 5678 5 (BLZ 750 903 00); Vermerk: „In der Heimat wohnen”

Fachforum 2017

Am 21. März 2017 fand im Bistumshaus St. Otto in Bamberg das Fachforum IN DER HEIMAT WOHNEN 2017 statt. Schwerpunktthema in diesem Jahr: Wohnprojekte mit Quartierskonzept im ländlichen Raum.

Das kirchliche Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung und der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V. haben ihre Erfahrungen mit IN DER HEIMAT WOHNEN und die Erfahrungen anderer Wohn- und Quartiersprojekte im ländlichen Raum in einen Praxisleitfaden einfließen lassen. Der Praxisleitfaden ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes, gefördert im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Forschungsprojekt und Praxisleitfaden wurden beim IN DER HEIMAT WOHNEN Fachforum 2017 vorgestellt.

Außerdem präsentierten Vertreter aus Praxis und Wissenschaft ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit der Umsetzung von Wohnprojekten mit Quartierskonzept im ländlichen Raum. Moderatorin und Live-Zeichnerin Tanja Föhr illustrierte alle Vorträge mit wunderbaren Bildern.

Für alle Teilnehmer und Gäste, aber auch diejenigen, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten, haben wir die Präsentationen der Fachvorträge zum Download zur Verfügung gestellt.

 

Werner Klöckner:
Die Genossenschaft am Pulvermaar – eine Sorgende Gemeinschaft e. G. und der WEGE-Prozess in der Verbandsgemeinde Daun

Werner Klöckner – Die Genossenschaft am Pulvermaar

 

Prof. Dr. Stefanie Richter:
Leben im Wohnprojekt ohne Heimübergang – Die Integration von Angeboten der Prävention, Gesundheitsversorgung und Pflege in Wohnkonzepte

Stefanie Richter – Leben im Wohnprojekt ohne Heimübergang

 

Ruth Domide/Ursula Kukrecht:
Angebote für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen in Wohn- und Quartiersprojekten

Ursula Kukrecht – Praxis-Beispiele

 

Gisela Raab:
Investoren im ländlichen Raum: Unternehmerisches Handeln und soziale Verantwortung

Gisela Raab – Investoren im ländlichen Raum

 

Torsten Bölting:
Was passiert nach der Förderung? Strategien und Ideen für nachhaltige Kooperationen

Torsten Bölting – Was passiert nach der Förderung?

 

Dr. Michael Brüggemann:
Ausblick für die Bauforschung – Einblick in die Forschungsinitiative Zukunft Bau

Michael Brüggemann – Ausblick für die Bauforschung

Tanja Föhr:
Visuelles Protokoll