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In Deutschland gibt es inzwischen mehrere Anbieter von Wohnmodellen, die barrierefreie Wohnungen und eine Versorgung mit Dienstleistungen anbieten. „In der Heimat wohnen“ geht noch einen Schritt weiter: Mit der so genannten dritten Säule des Konzeptes, „Gute Nachbarschaft”, soll die Nachbarschaft aktiviert werden. Deshalb sieht das Modell vor, dass sich ein Quartiersmanager vor Ort um Mieter und Nachbarn kümmert und dann die Hilfe oder Unterstützung organisiert, die Sie entweder im pflegerischen oder einem anderen Bereich benötigen. Das kann die Organisation von Einkaufshilfen sein, die Unterstützung bei Behördenangelegenheiten, die Beratung in sozialen Fragen oder Ähnliches.

Im Gegensatz zu anderen Wohnmodellen, bei denen Sie vorab schon eine  Betreuungspauschale zahlen müssen, zahlen Sie für Ihre Wohnung lediglich Ihre Miete.

Die Wohnungen sind im Neubau alle barrierefrei, d. h. mit einem Aufzug ausgestattet, ohne Türschwellen und einem barrierefreien Bad. Das Konzept von „In der Heimat wohnen” wird nicht nur bei Neubauten angeboten; bei Bestandsgebäuden wird versucht, die  Wohnungen barrierearm umzubauen.

Die Mieten an den jeweiligen Standorten variieren. Von der Idee her, wollen wir ortsübliche Mieten anbieten. Das gelingt uns nicht immer, gerade nicht im ländlichen Raum. An einigen Standorten wie z. B. in  Forchheim können wir Ihnen öffentlich geförderte Wohnungen anbieten, deren Miete sich an Ihrem Einkommen orientiert. Am Standort Gaustadt z. B. bieten wir eine Mischfinanzierung, d. h. einen Teil der Wohnungen können wir öffentlich gefördert vermieten, ein Teil der  Wohnungen ist frei finanziert. Wenn Sie an der Höhe der Miete eines bestimmten Standorts interessiert sind, setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Kundenbetreuer des Standorts in Verbindung. Die E-Mail-Adresse finden Sie jeweils neben der Standortbeschreibung.

Das Konzept sieht einen Nachbarschaftstreff im Haus vor. An einigen Standorten nutzen wir aber bereits vorhandene Räumlichkeiten.

Bitte wenden Sie sich an den Ansprechpartner vor Ort.

Für einige Standorte gibt es lange Wartelisten, dennoch empfehlen wir jedem Interessierten, den Bewerbungsbogen auszufüllen. Sie können auch den zuständigen Kundenbetreuer anrufen und sich darüber informieren, wie viele Bewerber vor Ihnen auf der Liste stehen.